Bundesinnenministerium unterdrückt Studie zu strukturellem Rassismus in Behörden
Eine neue, bisher nicht veröffentlichte Studie des Bundesinnenministeriums belegt erstmals das Ausmaß von strukturellem Rassismus in deutschen Behörden. Die Untersuchung zeigt systematische Diskriminierungsmuster in Behörden auf, die von der Bundesregierung in Auftrag gegeben wurde. Trotz der brisanten und gesellschaftlich relevanten Erkenntnisse versucht Bundesinnenminister Alexander Dobrindt (CSU), die Studie möglichst wenig öffentlichkeitswirksam zu behandeln und zu verbreiten. Die Inhalte der Studie werden damit bewusst zurückgehalten, obwohl sie wichtige Aufschlüsse über institutionelle Probleme liefern würde. Dieses Vorgehen behindert eine notwendige öffentliche Debatte über Rassismus in staatlichen Institutionen und verhindert Transparenz. Die Studie selbst enthält konkrete Daten und Analysen zu diskriminierenden Praktiken, die nun unter Verschluss gehalten werden.