Satellitenbilder zeigen: Israels Luftangriffe auf Irans wichtigste Gasraffinerie Kangan
Erstmals dokumentieren Satellitenaufnahmen die direkten Treffer und Schäden an Irans zentraler Gasverarbeitungsanlage Kangan. Die israelischen Luftschläge im April trafen das Herzstück der iranischen Gasindustrie – eine Infrastruktur von globaler strategischer Bedeutung. Die Bilder belegen die Präzision der Angriffe auf Raffinerieanlagen, die für die Versorgung des Inlandsmarktes und den Export entscheidend sind.
Die Attacke richtete sich gegen den Komplex Kangan im Süden des South-Pars-Gasfeldes, dem mit Abstand größten Gasvorkommen des Landes. Die Anlage ist ein kritischer Knotenpunkt für die Verarbeitung von Erdgas, bevor es ins nationale Netz eingespeist oder zu Flüssiggas (LNG) weiterverarbeitet wird. Die Sichtbarkeit der Schäden von oben unterstreicht die Verwundbarkeit dieser Schlüsselinfrastruktur und löste unmittelbar internationale Besorgnis über mögliche wirtschaftliche Konsequenzen aus.
Die direkten Auswirkungen auf die globale Gasversorgung blieben zwar begrenzt, doch der Angriff setzte ein deutliches Signal. Er demonstriert das Risiko für energiepolitische Achillesfersen und erhöht den Druck auf Teheran. Jede signifikante Unterbrechung der Förder- oder Verarbeitungskapazitäten im South-Pars-Feld hätte nicht nur für Iran, sondern für die weltweiten Energiemärkte spürbare Folgen. Der Vorfall hält die Angst vor einer weiteren Eskalation wach, die kritische Handelsrouten und die Preisstabilität für Rohstoffe gefährden könnte.