Britney Spears klagt an: Ex-Bodyguard soll iCloud und persönliche Geräte ausspioniert haben
Britney Spears hat ihren ehemaligen Leibwächter Thomas Bunbury mit einer Unterlassungserklärung und der Androhung einer Strafanzeige konfrontiert. Der Vorwurf ist schwerwiegend: Bunbury soll sich ohne jegliche Genehmigung Zugang zu den persönlichen Geräten und dem Apple iCloud-Account der Sängerin verschafft haben. Dies stellt einen massiven Eingriff in die Privatsphäre dar und deutet auf ein systematisches Ausspähen hin, das über die üblichen Grenzen einer Arbeitsbeziehung weit hinausgeht.
Laut einem Bericht von TMZ, der sich auf das vorliegende rechtliche Schreiben beruft, ließ Spears Bunbury die Aufforderung bereits im vergangenen Monat zukommen. Die 44-jährige Musikerin beschuldigt ihren früheren Mitarbeiter konkret des unbefugten Zugriffs. Die Androhung, die Strafverfolgungsbehörden einzuschalten und rechtliche Schritte einzuleiten, unterstreicht die Ernsthaftigkeit der Angelegenheit und signalisiert, dass Spears nicht gewillt ist, den Vorfall auf sich beruhen zu lassen.
Der Fall wirft ein grelles Licht auf die Verwundbarkeit von Prominenten gegenüber Personen in ihrem engsten Vertrauenskreis. Ein Bodyguard hat nicht nur physischen Zugang, sondern potenziell auch zu sensiblen digitalen Daten. Ein solcher Vorfall könnte weitreichende Folgen für Bunburys berufliche Reputation in der Sicherheitsbranche haben und setzt andere Prominente unter Druck, ihre eigenen Sicherheitsprotokolle und Zugangskontrollen zu überprüfen. Die rechtliche Eskalation zeigt, dass der Schutz digitaler Privatsphäre auch für Superstars ein zentrales und durchsetzbares Anliegen ist.