Irankrieg kostet Deutschland 50 Milliarden Euro: Regierungsprognose zeigt drastischen Wachstumseinbruch
Eine neue Wirtschaftsprognose für die Bundesregierung zeichnet ein düsteres Bild: Ein Krieg im Iran würde das deutsche Wirtschaftswachstum halbieren und einen volkswirtschaftlichen Schaden von rund 50 Milliarden Euro verursachen. Diese internen Zahlen, die dem Handelsblatt vorliegen, quantifizieren erstmals konkret die massiven Risiken einer Eskalation im Nahen Osten für die hiesige Konjunktur. Die Bundesregierung in Berlin bereitet sich bereits auf dieses Szenario vor und will mit gezielten Maßnahmen reagieren.
Die Prognose unterstreicht die extreme Abhängigkeit der deutschen Exportwirtschaft von stabilen Lieferketten und einem friedlichen globalen Handelsumfeld. Ein Konflikt im Iran, einer Schlüsselregion für Energietransporte und Handelsrouten, würde diese fundamental erschüttern. Die erwartete Halbierung des Wachstums verdeutlicht die Verwundbarkeit der deutschen Industrie, die bereits unter den Nachwirkungen des Ukraine-Kriegs und hohen Energiekosten leidet.
Die Bundesregierung plant nun offenbar Gegenmaßnahmen, um die wirtschaftlichen Folgen eines solchen Schocks abzufedern. Welche konkreten Instrumente Berlin in der Schublade hat – ob steuerliche Entlastungen, staatliche Garantien oder direkte Hilfen für betroffene Sektoren – bleibt laut den Informationen jedoch noch im Detail zu klären. Die Vorbereitungen signalisieren die wachsende Besorgnis in den Regierungskreisen über die geopolitischen Risiken, die unmittelbar auf den Wirtschaftsstandort Deutschland durchschlagen könnten.