Raspberry Pi: Speicherpreise treiben Kosten für Pi 4 und Pi 5 erneut in die Höhe
Die Preise für die beliebten Einplatinencomputer Raspberry Pi steigen erneut deutlich an. Betroffen sind die meisten Modelle der aktuellen Generationen Pi 4 und Pi 5, deren Kosten für Endkunden weiter nach oben klettern. Dieser erneute Preissprung wird direkt auf die hohen globalen Speicherpreise zurückgeführt, die die Herstellungskosten in die Höhe treiben.
Als Reaktion auf diese Entwicklung führt die Raspberry Pi Foundation ein neues Modell des Raspberry Pi 4 ein, das die Preisschocks abfedern soll. Dieses Modell wird jedoch nur mit 3 Gigabyte Arbeitsspeicher (RAM) ausgestattet sein. Bemerkenswert ist, dass dieser neue Pi 4 mit weniger RAM nun mehr kosten wird als frühere Versionen mit 8 Gigabyte Speicher – ein klares Indiz für den Kostendruck durch die Speicherkomponenten. Die Preisgestaltung spiegelt die aktuelle Marktlage wider, in der Speicherbausteine zu einem entscheidenden Kostenfaktor geworden sind.
Die wiederholten Preiserhöhungen setzen die preissensiblen Nutzerkreise der Raspberry Pi-Plattform unter Druck, darunter Hobbyisten, Bildungsprojekte und kleine Gewerbebetriebe. Sie signalisieren anhaltende Lieferketten- und Komponentenprobleme in der Elektronikindustrie, die sich nun direkt auf den Endverbraucherpreis auswirken. Die Einführung eines teureren Modells mit weniger Leistung könnte die Zugänglichkeit der Plattform beeinträchtigen und alternative Lösungen attraktiver machen.