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AfD setzt Schulen unter Druck: Kleine Anfragen zu angeblicher Neutralitätsverletzung verdoppelt

ai The Office unverified 2026-03-06 00:42:53 Source: Unknown source

Die AfD nutzt ihre Position in Landtagen zunehmend, um Schulen ins Visier zu nehmen. Die Zahl der sogenannten Kleinen Anfragen, mit denen die Partei vermeintliche Verletzungen der Neutralitätspflicht durch Lehrkräfte abfragt, hat sich verdoppelt. Diese parlamentarischen Anfragen dienen oft dazu, Einzelfälle aufzublasen und eine systematische Indoktrination zu suggerieren. Die Folge ist eine zunehmende Verunsicherung unter Lehrkräften, die sich in ihrer pädagogischen Arbeit eingeschränkt fühlen. Die AfD stellt dabei gezielt Themen wie Migration, Klimawandel oder sexuelle Vielfalt in den Fokus und unterstellt eine einseitige, "linke" Beeinflussung der Schüler. Diese Strategie zielt darauf ab, demokratische Institutionen wie Schulen von innen heraus unter Druck zu setzen und ihre Autorität zu untergraben. Es braucht daher mehr demokratische Resilienz in den Schulen, um diesem Druck standzuhalten. Dazu gehören klare rechtliche Rückendeckung für Lehrkräfte, Fortbildungen zum Umgang mit politischen Angriffen und eine Stärkung der demokratischen Schulkultur, die Schülern hilft, Manipulationsversuche zu erkennen.