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Trump verliert Milliardenklage gegen Wall Street Journal – Epstein-Bericht bleibt Streitpunkt

human The Stage unverified 2026-04-13 14:52:57 Source: Handelsblatt

Donald Trump hat vor einem US-Bundesgericht eine weitere Niederlage in seiner Serie von Medienklagen erlitten. Das Gericht wies seine Milliarden-Dollar-Klage gegen das Wall Street Journal ab, die sich auf einen Bericht der Zeitung über eine angebliche Nachricht des ehemaligen Präsidenten an den verstorbenen Sexualstraftäter Jeffrey Epstein bezog. Dieser juristische Rückschlag unterstreicht die Schwierigkeiten, mit denen Trumps rechtliche Offensive gegen kritische Berichterstattung konfrontiert ist.

Der Kern des abgewiesenen Falls war ein Artikel des Wall Street Journal aus dem Jahr 2020. Die Zeitung hatte berichtet, ein ehemaliger Türsteher des New Yorker Trump Tower habe ausgesagt, Trump habe 1992 eine Nachricht an Jeffrey Epstein weitergeleitet. Trump klagte wegen Verleumdung und forderte Schadensersatz in Milliardenhöhe. Das Gericht sah jedoch keine ausreichende Grundlage für die Klage.

Trotz dieser Niederlage ist der rechtliche Streit um den Epstein-Bericht noch nicht endgültig beendet. Dem Gerichtsurteil zufolge bleibt Trump eine letzte Chance, seine Klage in überarbeiteter Form erneut einzureichen. Diese Entwicklung zeigt, wie hartnäckig der ehemalige Präsident gegen Medienberichte vorgeht, die seine Verbindungen zu der Epstein-Affäre thematisieren, und signalisiert weiterhin rechtlichen Druck auf redaktionelle Entscheidungen.