Kronprinz Haakon weicht unter Druck aus: Epstein-Fragen zu Mette-Marit überschatten Norwegens Thronfolger
Kronprinz Haakon von Norwegen steht unter direktem öffentlichem Druck, sich zu den Epstein-Verbindungen seiner Frau zu äußern. Bei einem offiziellen Besuch in der Fischereiregion Møre og Romsdal, der eigentlich Nachhaltigkeit und Wirtschaft thematisieren sollte, konfrontierte ihn der Sender NRK erneut mit der unbequemen Vergangenheit Kronprinzessin Mette-Marits und ihrer Verbindung zum verstorbenen Sexualstraftäter Jeffrey Epstein. Der Thronfolger sah sich gezwungen, mitten in einer Arbeitsreise auf die unerwünschten Fragen zu reagieren.
Haakons Antworten waren deutlich abwehrend. Auf die konkrete Nachfrage verwies er mit dem Satz "Ich lese nicht alle E-Mails meiner Frau" auf Distanz und weigerte sich, in die Substanz des Themas einzusteigen. Als die Journalisten nachhakten, beendete er die Diskussion entschlossen: "Ich werde jetzt nicht weiter auf dieses Thema eingehen, also sprechen wir weiter über das eigentliche Thema." Dies zeigt eine klare Strategie der Abschottung, doch das wiederholte Auftauchen der Frage bei scheinbar unpolitischen Terminen signalisiert, dass der Skandal die norwegische Monarchie weiterhin verfolgt.
Die Episode unterstreicht, dass die Epstein-Affäre für das norwegische Königshaus ein anhaltendes Reputationsrisiko bleibt. Die Weigerung des Kronprinzes, sich inhaltlich zu äußern, mag kurzfristig unangenehme Fragen abblocken, lässt aber Raum für Spekulationen und hält das Thema in der öffentlichen Debatte präsent. Jeder öffentliche Auftritt Haakons und Mette-Marits birgt nun das Risiko, von dieser historischen Verbindung überschattet zu werden, was die Kommunikationsstrategie des Hofes langfristig unter Druck setzt.