Iran blockiert Straße von Hormus: Revolutionsgarden setzen auf Guerilla-Taktik mit 'Moskitoflotte'
Der Iran setzt die Weltwirtschaft unter Druck, indem er die strategisch entscheidende Straße von Hormus blockiert. Diese maritime Engstelle ist eine der wichtigsten Ölhandelsrouten der Welt. Die Taktik der iranischen Revolutionsgarden basiert dabei nicht auf großen Kriegsschiffen, sondern auf einer sogenannten 'Moskitoflotte' aus kleinen, schnellen Booten.
Diese Guerilla-Strategie ermöglicht es dem Iran, die Kontrolle über die Wasserstraße mit asymmetrischen Mitteln zu behaupten. Die kleinen, wendigen Schnellboote stellen für größere Kriegsschiffe eine schwer zu bekämpfende Herausforderung dar. Die Revolutionsgarden nutzen diese Taktik, um ihre maritime Präsenz zu demonstrieren und den Schiffsverkehr zu stören oder zu kontrollieren.
Die Blockade der Straße von Hormus birgt erhebliche Risiken für die globale Wirtschaft, da ein Großteil des weltweiten Öltransits durch diese Passage fließt. Solche Aktionen erhöhen die Spannungen in der Region und können zu erheblichen Preisschwankungen auf den Energiemärkten führen. Die Fähigkeit des Irans, mit verhältnismäßig einfachen Mitteln einen solchen wirtschaftlichen Druck auszuüben, unterstreicht die strategische Verwundbarkeit dieser kritischen Handelsroute.