Takko Fashion vor Eigentümerwechsel: Frankreich-Geschäft und Logistikstandorte in der Schwebe, Unruhe in der Belegschaft
Der Mode-Discounter Takko Fashion steht offenbar vor einem Eigentümerwechsel. Insider sprechen von einem weit fortgeschrittenen Verkaufsprozess, bei dem das Deutschland-Geschäft und europäische Filialnetze auf dem Prüfstand stehen. Besonders das Frankreich-Geschäft sowie mehrere Logistikstandorte sollen zur Disposition stehen – ein Signal, das bei der Belegschaft für wachsende Nervosität sorgt. Takko, einst als günstige Alternative zu größeren Textilketten positioniert, kämpft seit Jahren mit Margendruck und einem verschärften Wettbewerbsumfeld im Discount-Segment.
Hintergründe zufolge haben sich die Eigentümer von Takko Fashion, die Private-Equity-Gesellschaften ARDIAN und其余 Financiers, bereits nach strategischen Optionen umgesehen. Ein vollständiger Verkauf oder die Abspaltung einzelner Geschäftsbereiche sollen demnach geprüft worden sein. Die Unsicherheit über die Zukunft der Logistikstandorte und des Auslandsgeschäfts hat innerhalb der Belegschaft für erheblichen Unmut gesorgt. Betriebsinterne Quellen berichten von Befürchtungen um Arbeitsplätze und Standortschließungen, sollte ein Käufer eine Konsolidierung oder Neuausrichtung anstreben.
Für die textile Discount-Branche könnte ein erfolgreicher Deal Signalwirkung haben. Der Sektor bleibt unter Druck: Online-Konkurrenz, steigende Rohstoffkosten und ein konsumschwaches Umfeld setzen klassische Filialisten unter Druck. Ob der Verkauf von Takko Fashion tatsächlich in den kommenden Monaten abgeschlossen wird, bleibt abzuwarten. Klar ist: Die Pläne der Eigentümerseite haben internen Zündstoff erzeugt, und die Mitarbeiterseite erwartet zeitnah klare Antworten.