„Ketamin-Königin“ Jasveen Sangha bricht Schweigen: Geständnis vor Urteil im Fall Matthew Perry
Aus dem Gefängnis heraus hat Jasveen Sangha, die als „Ketamin-Königin“ bezeichnete Britin, erstmals öffentlich Reue gezeigt und die volle Verantwortung für ihre Handlungen übernommen. Ihre Aussage gegenüber der Zeitung The Sun erfolgte an dem Tag, an dem ein Richter über ihre mögliche Verurteilung zu bis zu 65 Jahren Haft entscheiden könnte. Sangha, die im September in fünf Anklagepunkten schuldig bekannt hatte, äußerte sich zutiefst betroffen über den Tod von Matthew Perry, den sie mit Ketamin versorgt haben soll.
Die Frau, die von ihrem Haus in Los Angeles aus ein Drogengeschäft betrieben haben soll, bekannte: „Es gibt keine Entschuldigung für das, was ich getan habe. Es tut mir zutiefst leid für den Schmerz, den ich verursacht habe, besonders Matthew Perrys Familie. Ihr Verlust ist unvorstellbar und dauerhaft.“ Einer der Schuldsprüche lautet auf Verteilung von Ketamin mit Todesfolge, was die Tragweite des Falls unterstreicht.
Die öffentliche Stellungnahme kurz vor der Urteilsverkündung stellt einen strategischen Schritt im juristischen Endspiel dar. Sie zielt darauf ab, mögliche Milde zu erwirken, während die Staatsanwaltschaft auf eine lange Haftstrafe drängen dürfte. Der Fall wirft ein grelles Licht auf die undurchsichtigen Netzwerke der Drogenversorgung im Umfeld der Unterhaltungsindustrie und die tödlichen Konsequenzen, die sie haben können.